MYBIOCO NEWS

 

Lesen Sie hier die News von mybioco – dem Bio Cateringservice in München. Hier finden Sie Beiträge der Bereiche Ernährung, Kinderernährung, Catering und Partyservice, saisonale und regionale Bioprodukte und aktuelle Themen über Umwelt und Gesundheit. Des Weiteren informieren wir hier über Aktionen, Werbeaktionen und Spenden von mybioco BioCatering.

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Ernährung nach Antibiotika: Die besten Lebensmittel für eine gesunde Darmflora

Eine Antibiotika-Therapie kann lebenswichtig sein – aber viele Menschen spüren danach: Irgendetwas im Bauch fühlt sich anders an. Blähungen, Durchfall, Verstopfung, ein „nervöser“ Darm, Müdigkeit oder ein empfindlicher Magen sind typische Zeichen dafür, dass das Gleichgewicht der Darmflora durcheinandergeraten ist.

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Ernährung nach Antibiotika kannst du dein Mikrobiom gezielt unterstützen und Schritt für Schritt wieder zu einer gesunden Darmflora zurückfinden.

Was Antibiotika mit deiner Darmflora machen

In deinem Darm leben billionen Mikroorganismen – vor allem Bakterien. Dieses Ökosystem wird Darmflora, Darmmikrobiom oder gut microbiota genannt. Es hilft dir bei:

  • Verdauung & Verwertung von Nährstoffen
  • Bildung von Vitaminen (z. B. Vitamin K)
  • Produktion von kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat
  • Schutz vor Krankheitserregern im Darm
  • Regulation des Immunsystems
  • der Darm-Hirn-Achse (Stimmung, Stress, Schlaf)

Antibiotika unterscheiden aber nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien. Sie können die Zusammensetzung der Darmflora stark verändern und eine gut microbiota dysbiosis auslösen – also ein Ungleichgewicht im Mikrobiom.

Studien zeigen, dass sich die Darmflora nach einer Antibiotika-Behandlung meist wieder erholt – aber das kann mehrere Wochen bis Monate dauern und verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich. Wie schnell sich der Darm regeneriert, hängt unter anderem vom Antibiotikum, der Behandlungsdauer und deinem Ernährungsstil davor ab.

Besonders wichtig: Forschungen zeigen, dass eine ballaststoffarme Ernährung die Darmflora stärker belastet und die Erholung verlängert. Eine pflanzenbasierte, ballaststoffreiche Ernährung unterstützt dagegen den Aufbau eines stabilen und widerstandsfähigen Mikrobioms.

Grundprinzipien: Ernährung nach Antibiotika

Stell dir vor, du möchtest einen verwüsteten Garten wieder aufbauen:
Du brauchst neue Pflanzen (gute Bakterien) und gute Erde und Nährstoffe (Ballaststoffe & präbiotische Pflanzenstoffe).

Für den Aufbau einer gesunden Darmflora nach der Einnahme von Antibiotika helfen dir vor allem drei Säulen:

  1. Probiotika – lebende Mikroorganismen, z. B. in fermentierten Lebensmitteln

  2. Präbiotika & Ballaststoffe – das Futter für deine Darmbakterien

  3. Ausgewogene Ernährung – wenig Hochverarbeitetes, viel Pflanzliches, gesunde Fette

Probiotika – wann sie sinnvoll sein können

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge einen gesundheitlichen Effekt haben können. Sie kommen vor in:

  • Joghurt mit aktiven Kulturen
  • Kefir
  • Sauerkraut, Kimchi und anderen fermentierten Lebensmitteln
  • manchen probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln

Was sagt die Wissenschaft?

Es gibt gute Hinweise, dass bestimmte probiotische Bakterienstämme das Risiko für antibiotikaassoziierte Durchfälle senken können. Eine Meta-Analyse zu Lactobacillus rhamnosus GG zeigte, dass dieser Stamm bei Kindern und Erwachsenen das Auftreten von Durchfall während einer Antibiotika-Behandlung deutlich reduzieren kann.Wiley Online Library+1

Gleichzeitig sind die Ergebnisse zur kompletten Wiederherstellung der Darmflora durch Probiotika uneinheitlich:

  • Eine viel zitierte Studie aus Cell fand, dass eine Standard-Probiotika-Mischung nach Antibiotika die Erholung der Schleimhaut-Mikrobiota sogar verzögern kann – im Vergleich zur natürlichen Erholung oder zu einer fäkalen Eigen-Stuhltransplantation (autologe FMT).Cell
  • Ein internationales Expertengremium (ISAPP) kam 2024 zu dem Schluss, dass es bislang keine ausreichende Evidenz dafür gibt, dass gängige Probiotika die Darmflora zuverlässig in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen.isappscience.org

Was heißt das für dich?

  • Probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi können die Darmflora positiv beeinflussen, Milchsäurebakterien zuführen und sind Teil einer darmfreundlichen Ernährung.
  • Probiotische Präparate (Kapseln, Pulver) können bei Durchfall vorbeugend wirken, sind aber kein „Reset-Knopf“ fürs Mikrobiom.
  • Wichtig ist immer der konkrete Stamm und das Ziel (z. B. Durchfall-Prävention vs. Mikrobiom-Aufbau).

Sprich bei schweren Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder Reizdarmsyndrom am besten mit deinem Arzt oder deiner Ärztin, bevor du ein bestimmtes Probiotikum langfristig einnimmst.

Präbiotika & Ballaststoffe – Futter für deine Darmbakterien

Noch wichtiger als „neue Bakterien“ ist, dass sich die richtigen Bakterienstämme im Darm vermehren. Und das tun sie vor allem dann, wenn sie das richtige Futter bekommen:

→ Ballaststoffe, insbesondere präbiotische Ballaststoffe.

Präbiotika sind unverdauliche Nahrungsbestandteile (v. a. bestimmte Ballaststoffe), die im Dickdarm gezielt von „guten“ Bakterien wie Bifidobakterien und Lactobacillus-Arten abgebaut werden. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat (Butyrat), Propionat und Acetat, die:

  • die Darmschleimhaut nähren
  • entzündungshemmend wirken
  • das Milieu im Darm für gesundheitlich förderliche Bakterienstämme verbessern

Eine umfangreiche Übersichtsarbeit von 2021 zeigt, dass Inulin-Typ-Fruktane (ITF) – z. B. aus Chicorée, Topinambur, Artischocke – die Menge von Bifidobakterien und anderen hilfreichen Bakterien erhöhen und die Produktion von Butyrat steigern können.PMC

Gute präbiotische Lebensmittel sind z. B.:

  • Chicorée, Topinambur, Artischocke
  • Lauch, Zwiebeln, Knoblauch
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen)
  • Vollkornprodukte mit resistenter Stärke
  • abgekühlte Kartoffeln oder Reis (ebenfalls reich an resistenter Stärke)

Diese speziellen Ballaststoffe gelten als präbiotische Lebensmittel, weil sie gezielt das Darmmikrobiom unterstützen und das Gleichgewicht der Darmbakterien positiv beeinflussen.

Fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut, Kimchi & Co.

Zu einer darmfreundlichen Ernährung nach Antibiotika passen auch fermentierte Lebensmittel, die von Natur aus Milchsäurebakterien und andere Mikroorganismen enthalten:

  • Sauerkraut (am besten roh, nicht pasteurisiert)
  • Kimchi
  • milchsauer vergorenes Gemüse
  • Kefir
  • naturbelassener Joghurt

Sie liefern:

  • lebende Mikroorganismen
  • Milchsäure, die ein günstiges Milieu im Darm schafft
  • häufig zusätzliche Vitamine und Pflanzenstoffe

Wichtig: Pasteurisiertes Sauerkraut im Glas enthält meist keine lebenden Bakterien mehr – hier geht es eher um Ballaststoffe und Vitamine. Rohes, unpasteurisiertes Sauerkraut dagegen kann ein echtes probiotisches Lebensmittel sein.

Was du lieber reduzieren solltest

Gerade nach einer Antibiotika-Therapie lohnt es sich, Dinge zu meiden, die die Darmflora ins Ungleichgewicht bringen können, z. B.:

  • stark zuckerhaltige Produkte
  • sehr fettige, stark verarbeitete Lebensmittel
  • Alkohol in größeren Mengen
  • Ultra-Processed Food mit vielen Zusatzstoffen
  • Sie liefern wenig Nährstoffe, aber viel „leere Energie“ und können das Wachstum ungünstiger Bakterien fördern.

Praktische Ideen für die Ernährung nach Antibiotika

Hier ein paar Beispiele, wie ein darmfreundlicher Tag aussehen kann:

Frühstück

  • Naturjoghurt oder pflanzlicher Joghurt mit
  • Haferflocken (Ballaststoffe)
  • Beeren
  • etwas gemahlenen Leinsamen
  • oder ein Hafer-Porridge mit Apfel und Zimt

Mittagessen

  • Vollkornreis oder abgekühlten, wieder aufgewärmten Kartoffeln (resistente Stärke)
  • gedünstetem Gemüse (z. B. Brokkoli, Karotten, Lauch)
  • Hülsenfrüchten (Linsen, Kichererbsen)

Abendessen

  • Bunte Gemüsepfanne mit Kichererbsen und Topinambur
  • dazu ein kleiner Teller rohes Sauerkraut oder ein bisschen Kimchi
  • Trinke ausreichend Wasser und höre auf dein Bauchgefühl: Wenn etwas in der Darmflora „gut“ ankommt, merkst du es häufig daran, dass dein Bauch ruhiger wird.

Was ist mit Nahrungsergänzungsmitteln?

Es gibt viele Nahrungsergänzungsmittel mit:

  • Probiotischen Bakterien (Kapseln, Pulver)
  • Hefe (z. B. Saccharomyces boulardii)
  • präbiotischen Ballaststoffen wie Inulin

Sie können im Einzelfall sinnvoll sein – z. B. zur Vorbeugung von Durchfall während der Antibiotika-Einnahme oder wenn deine Ernährung sehr eingeschränkt ist. Eine aktuelle Übersicht fasst zusammen, dass Probiotika bestimmte antibiotikaassoziierte Nebenwirkungen reduzieren können, die Daten zur kompletten Mikrobiom-Erholung aber komplex und teils widersprüchlich sind.ScienceDirect

Wichtig:

  • Wähle Präparate mit klar benannten Bakterienstämmen und definierter Dosierung.
  • Bei chronischen Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Reizdarmsyndrom sowie bei Kindern: immer Rücksprache mit Ärzt:innen halten.
  • Setze niemals eigenständig Antibiotika ab, nur um „die Darmflora zu schützen“.

Fazit: Deinen Darm nach Antibiotika liebevoll aufbauen

Ernährung nach Antibiotika ist kein starres Programm, sondern eher ein sanfter, bewusster Weg, deinem Darm wieder das zu geben, was er braucht:

  • Viele Ballaststoffe & präbiotische Lebensmittel, die deine Darmbakterien nähren
  • Fermentierte Lebensmittel, die das Mikrobiom unterstützen
  • Eine ausgewogene Ernährung mit viel pflanzlicher Vielfalt
  • Geduld – denn der Aufbau der Darmflora ist ein Prozess, keine Sofortmaßnahme

Der Darm ist ein zentrales Organ für Gesundheit, Immunsystem, Energie und Wohlbefinden. Und du kannst mit jeder Mahlzeit ein kleines Stück dazu beitragen, dass es ihm – und damit dir – wieder richtig gut geht.

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Selleriepüree in einer minimalistischen Keramikschale, cremige Textur, mit Kräutern bestreut, weiches natürliches Licht, skandinavisches Food-Styling.

Der Geheimtipp aus dem Gemüsefach: Knollensellerie gesund & modern zubereitet

Knollensellerie ist ein echtes Talent – denn er zählt zu den nährstoffreichsten Gemüsesorten und bringt ein einzigartiges Aroma, wertvolle ätherische Öle sowie beeindruckende Mengen an Vitamin K, Vitamin C, Kalium und sekundären Pflanzenstoffen mit.
Ob roh, gekocht, als Püree, im Smoothie oder sogar als knuspriges „Sellerieschnitzel“ – die vielseitige Sellerieknolle ist ein echtes Multitalent in der Küche.

Doch warum ist Knollensellerie gesund, wie wirkt er im Körper – und wie lässt er sich modern und kreativ zubereiten?

Power aus der Knolle: Warum Knollensellerie so gesund ist

Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum) gehört zur Familie der Doldenblütler – genauso wie Petersilie, Karotten oder Staudensellerie. Er ist seit Jahrhunderten Bestandteil von Suppengrün, doch seine Wirkung geht weit darüber hinaus.

⭐ 1. Reich an Vitaminen & Mineralstoffen

Pro 100 Gramm enthält Knollensellerie u. a.:

  • Vitamin K – wichtig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit
  • Vitamin C – stärkt das Immunsystem
  • B-Vitamine – unterstützen Stoffwechsel & Nervensystem
  • Kalium – reguliert Blutdruck & Flüssigkeitshaushalt
  • Wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Calcium & Magnesium

Knollensellerie punktet vor allem dadurch, dass er wenig Kalorien, aber viele Inhaltsstoffe liefert – ideal für eine nährstoffreiche Küche.

2. Sekundäre Pflanzenstoffe für Zellschutz & Verdauung

Knollensellerie enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, u. a. das Flavonoid Apigenin, das antioxidativ und entzündungshemmend wirkt.

Diese Stoffe:

  • unterstützen Magen und Darm
  • wirken antioxidativ
  • stärken das Immunsystem
  • können Zellstress reduzieren

Apigenin wird in der Forschung sogar im Zusammenhang mit Zellschutz und gesundem Altern diskutiert.

3. Ätherische Öle – Aroma & Wirkung in einem

Der typische Sellerieduft stammt von ätherischen Ölen, die auch traditionell zur Verdauungsförderung eingesetzt werden.

Sie können:

  • den Appetit anregen
  • die Verdauung unterstützen
  • sanft entkrampfend wirken

Das macht Knollensellerie zu einem idealen Bestandteil von Eintöpfen, Suppen, aber auch rohen Zubereitungen.

4. Hinweis für Allergiker

Sellerie zählt zu den häufigeren Lebensmittelallergene.
Menschen, die empfindlich reagieren, können Symptome haben durch:

  • Kontakt (z. B. Schälen)
  • Verzehr (roh oder gekocht)

In Europa ist Sellerie deshalb als Zutat kennzeichnungspflichtig.

Roh oder gekocht – was ist gesünder?

Roh gegessen

  • enthält die höchste Menge an Vitamin C
  • liefert intensives Aroma
  • ideal für Salate, Waldorfsalat, Rohkost, feine Stifte oder Streifen
  • gut in Smoothies oder dünn gehobelt mit Zitronensaft

Gekocht

  • milder Geschmack
  • schonend gegart, weiterhin vitaminreich
  • perfekt für Suppen, Eintöpfe, Pürees, Sellerieschaum

Roh und gekocht sind gleichermaßen gesund, aber für unterschiedliche Eigenschaften optimal.

Moderne Zubereitungsarten – so kreativ kann Knollensellerie sein

Knollensellerie lässt sich überraschend vielseitig zubereiten – und ist weit mehr als ein Bestandteil von Suppengrün.

1. Sellerieschnitzel (vegan & knusprig)

  • Sellerie in Scheiben schneiden
  • kurz in Salzwasser blanchieren
  • panieren
  • knusprig braten oder backen

Ein echter Geheimtipp als Fleischalternative!

2. Selleriepüree – cremig & elegant

Perfekt zu Fisch, Fleisch oder als vegetarisches Hauptgericht.

Zubereitung:

  • Knolle schälen
  • in Würfel schneiden
  • mit etwas Kartoffel kochen
  • mit Butter, Muskat & Salz pürieren

3. Sellerie-Carpaccio (fein & frisch)

  • Sehr dünn hobeln
  • Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz & Pfeffer
  • Mit Petersilie oder Parmesan

Leicht, aromatisch und modern.

4. Sellerie-Smoothies – grün & vital

In Kombination mit:

  • Apfel
  • Spinat
  • Zitrone
  • Ingwer
  • Staudensellerie

Ein echtes Detox-Getränk, reich an Vitaminen.

5. Sellerie in der Ofen-Küche

Geröstete Selleriewürfel mit Olivenöl, Thymian und Chili:
Mega aromatisch, leicht karamellisiert – ein modernes Ofengemüse.

Kauf, Lagerung & Haltbarkeit – damit Knollensellerie frisch bleibt

  • am besten mit frischem Blattansatz kaufen
  • Knollen sollten fest sein
  • geschält in kaltem Wasser aufbewahren (verfärbt sich sonst)
  • ungewaschen im Gemüsefach des Kühlschranks über 2 Wochen haltbar
  • angeschnittene Stellen mit Zitronensaft einreiben

Fazit: Knollensellerie ist ein nährstoffreiches Multitalent

Knollensellerie ist nicht nur Bestandteil von Suppengrün – er ist ein echtes Power-Gemüse, reich an:

  • Vitaminen
  • Mineralstoffen
  • ätherischen Ölen
  • sekundären Pflanzenstoffen
  • pflanzlichen Antioxidantien

Er unterstützt die Verdauung, stärkt das Immunsystem, liefert wichtige Nährstoffe und lässt sich unglaublich vielseitig zubereiten – von roh, über gekocht bis hin zu modernen Gerichten wie Smoothies, Sellerieschaum oder dem beliebten Sellerieschnitzel.

Kurz gesagt:
Knollensellerie ist gesund, vielseitig und ein unterschätzter Star in der modernen Küche.

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Stilisierte Illustration des menschlichen Darmmikrobioms kombiniert mit frischen pflanzlichen Lebensmitteln; weiche Grün- und Blautöne; leuchtende, gesundheitsfördernde Bakterien; moderne Wellness-Ästhetik; hohe Detailgenauigkeit; halbtransparente anatomische Silhouette; klares, helles natürliches Licht.

Mikrobiom Ernährung – Der Darm als Zentrum unserer Gesundheit

Unser Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan. Er ist ein komplexes Ökosystem aus Billionen von Mikroorganismen, das wir als Mikrobiom bezeichnen. Dieser fein ausbalancierte Lebensraum beeinflusst unsere Darmflora, unser Immunsystem, unser Entzündungsgeschehen und sogar unsere psychische Gesundheit.
Kein Wunder also, dass die mikrobiom Ernährung eine immer größere Rolle spielt – denn was wir essen, formt maßgeblich die Zusammensetzung der Darmflora.

Dieser Beitrag zeigt, welche Lebensmittel, pflanzliche Ernährungsmuster und fermentierten Lebensmittel das darmgesunde Mikrobiom stärken und wie eine bewusste Ernährungsweise chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder dem Reizdarmsyndrom vorbeugen kann.

Warum das Mikrobiom so wichtig ist

Das Darm-Mikrobiom besteht aus unzähligen Bakterienstämmen, Pilzen und Viren, die im Dünndarm und vor allem im Dickdarm leben. Diese Mikroorganismen übernehmen zentrale Aufgaben:

  • sie produzieren kurzkettige Fettsäuren, die die Darmschleimhaut stärken
  • sie fördern die Aufnahme von Vitaminen
  • sie wirken entzündungshemmend
  • sie trainieren die Abwehrkräfte
  • sie schützen vor Erkrankungen

Eine gesunde Darmflora ist damit entscheidend für unsere Darmgesundheit, Stoffwechselprozesse, Entzündungswerte und die allgemeine Widerstandskraft gegenüber Infektionen.

Doch die Zusammensetzung des Mikrobioms ist dynamisch. Sie reagiert permanent auf unsere Lebensweise – und ganz besonders auf unsere Ernährung.

Mikrobiom Ernährung: Was unser Darm wirklich braucht

Die Grundlagen einer mikrobiom-freundlichen Ernährung lassen sich klar zusammenfassen:

  • viel Pflanzliches
  • viel Ballaststoffe
  • viel fermentierte Lebensmittel
  • wenig Zucker und Zusatzstoffe
  • so wenig wie möglich industriell verarbeitet

Die wichtigsten Lebensmittelgruppen, die du für ein starkes Mikrobiom gezielt in deinen Speiseplan einbauen solltest:

Ballaststoffreiche pflanzliche Lebensmittel – das Fundament für die Darmflora

Ballaststoffe sind das „Futter“ für deine Darmbakterien. Besonders Präbiotika – also spezielle Ballaststoffe – fördern das Wachstum gesundheitsfördernder Bakterien wie Bifidobakterien.

Top-Ballaststoffquellen für ein gesundes Mikrobiom:

  • Hafer (Haferflocken, Haferkleie)
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen)
  • Nüsse und Samen
  • Gemüse wie Chicorée, Zwiebeln, Brokkoli oder Lauch
  • Obst wie Beeren, Äpfel oder Birnen
  • Vollkornprodukte

Diese Lebensmittel begünstigen eine positive Wirkung auf die Verdauung, reduzieren Verstopfung und unterstützen die Bildung kurzkettiger Fettsäuren, die wiederum entzündliche Prozesse senken können.

Eine pflanzenbasierte Ernährung oder zumindest eine überwiegend pflanzliche Ernährungsweise ist daher wissenschaftlich gesehen optimal für das Mikrobiom.

 Fermentierte Lebensmittel – probiotische Kraft für den Darm

Während Ballaststoffe die „Nahrung“ für die Bakterien liefern, bringen fermentierte Lebensmittel zusätzliche probiotische Bakterienstämme in den Darm.

Besonders wertvoll sind:

  • Kefir
  • Joghurt (natur)
  • Kimchi
  • Sauerkraut (roh, nicht erhitzt)
  • Kombucha
  • Tempeh und andere fermentierte Sojaprodukte

Diese Lebensmittel enthalten Milchsäurebakterien, die die Darmschleimhaut stärken, Entzündungen reduzieren und die Vielfalt des Mikrobioms erhöhen.
Je vielfältiger die Bakterienstämme, desto widerstandsfähiger ist das gut microbiome.

Pflanzliche statt tierische Ernährung – Vielfalt statt Einseitigkeit

Studien zeigen eindeutig: Eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung führt zu einer vielfältigen, stabilen und gesundheitsfördernden Darmflora. Dabei spielen besonders pflanzliche Lebensmittel eine Rolle, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sind.

Tierische Produkte können durchaus Teil einer gesunden Ernährung sein – aber sie sollten im Vergleich zu pflanzlichen Quellen in geringerer Menge verzehrt werden.
Vor allem Wurstwaren und stark verarbeitete tierische Produkte wirken sich negativ auf das Mikrobiom aus.

Verarbeitete Lebensmittel & Zusatzstoffe meiden

Für die mikrobiom Ernährung entscheidend ist auch das, was wir vermeiden:

  • industriell verarbeitete Lebensmittel
  • Produkte mit Emulgatoren (z. B. in Eiscreme, Cremes, Fertigsaucen)
  • Lebensmittel mit hohem Zucker- oder Süßstoffanteil
  • stark verarbeitete Milchprodukte
  • Produkte mit Pestizid-Rückständen (besser: Bio-Lebensmittel)

Diese Zusatzstoffe können das Wachstum negativer Bakterienstämme begünstigen, die Schleimhaut dünner machen, Entzündungen fördern und langfristig Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder das Reizdarmsyndrom verschlimmern.

Wie die richtige Ernährung das Mikrobiom positiv beeinflussen kann

Eine Ernährungsumstellung hin zu mikrobiom-freundlichen Lebensmitteln zeigt oft schon nach wenigen Tagen Verbesserungen.
Die wichtigsten positiven Effekte sind:

  • bessere Verdauung
  • geringere Entzündungswerte
  • weniger Blähungen & Verstopfung
  • Verbesserung chronisch entzündlicher Prozesse
  • Stärkung des Immunsystems
  • Schutz der Darmschleimhaut
  • bessere Energie & Stimmung

Mehrere Interventionsstudien zeigen, dass das Mikrobiom innerhalb von 24–72 Stunden auf eine neue Ernährungsweise reagiert. Das bedeutet:
Du bestimmst jeden Tag neu, welche Bakterienstämme in deinem Darm die Oberhand gewinnen.

Fazit: Mikrobiom Ernährung – kleine Schritte, große Wirkung

Die Ernährung spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, das Mikrobiom gesund zu halten. Indem wir viele pflanzliche Lebensmittel, Hülsenfrüchte, Nüsse, Hafer und fermentierte Lebensmittel essen, fördern wir das Wachstum einer gesunden Darmflora und stärken unser gesamtes Gesundheitssystem.

Gleichzeitig sollten wir verarbeitete Lebensmittel, Zusatzstoffe, Zucker, Emulgatoren und stark industriell hergestellte Produkte reduzieren – denn sie können das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen.

Mikrobiomfreundliche Ernährung bedeutet:

  • nährstoffreich, ballaststoffreich, überwiegend pflanzlich, vielseitig und möglichst unverarbeitet zu essen
  • probiotische und präbiotische Lebensmittel gezielt miteinander zu kombinieren
  • bewusst zu genießen, um Entzündungen langfristig zu reduzieren und Krankheiten vorzubeugen

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Wunderschön arrangiertes Ensemble aus orangefarbenem Gemüse (Karotten, Hokkaido-Kürbis, roter Paprika, Feldsalat) neben grünen Blattgemüsen (Spinat, Grünkohl); starker Farbkontrast, natürliches Gegenlicht, hochwertige Food-Fotografie

Beta-Carotin Lebensmittel: Natürlicher Zellschutz und neue Energie aus Pflanzenkraft

Wenn es einen Pflanzenstoff gibt, der gleichzeitig strahlende Farben, starke zellschützende Wirkung und eine wichtige Rolle für die Sehkraft vereint, dann ist es Beta-Carotin.
Dieser leuchtend orangefarbene Pflanzenfarbstoff gehört zur Gruppe der Carotinoide und ist die wichtigste Vorstufe von Vitamin A – dem „Augenvitamin“.

Beta-Carotin steckt in einer Vielzahl von pflanzlichen Lebensmitteln, besonders in Gemüse mit intensiver orange-roter Farbe, aber auch in grünen Gemüsesorten, in denen es durch Chlorophyll überdeckt wird.
Doch warum ist dieser Stoff eigentlich so wertvoll – und welche Lebensmittel liefern am meisten davon.

Was ist Beta-Carotin – und warum ist es so wichtig?

Beta-Carotin zählt zu den Provitamin-A-Carotinoiden, das bedeutet:

Der Körper kann Beta-Carotin bei Bedarf in Vitamin A (Retinol) umwandeln.

Vitamin A ist entscheidend für:

  • Sehvorgang & Sehschärfe
  • Zellschutz
  • Gesundheit von Haut und Schleimhäuten
  • ein starkes Immunsystem
  • Wachstumsprozesse
  • Herz- und Gefäßgesundheit

Beta-Carotin selbst wirkt zudem als Antioxidans – es schützt Zellen vor freien Radikalen und vor oxidativem Stress.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher eine ausreichende Zufuhr aus pflanzlichen Lebensmitteln. Der Vorteil:
Beta-Carotin aus Lebensmitteln ist nicht überdosierbar, im Gegensatz zu Vitamin A aus Nahrungsergänzungsmitteln.

Wie wirkt Beta-Carotin? – Ein Blick in die Wissenschaft

1. Antioxidativ & entzündungshemmend

Studien zeigen, dass Carotinoide wie Beta-Carotin oxidative Zellschäden reduzieren können und dadurch zum Schutz der Zellen beitragen. Außerdem weisen verschiedene Forschungsarbeiten darauf hin, dass höhere Beta-Carotin-Spiegel im Blut mit geringeren Entzündungsmarkern sowie positiven Effekten auf bestimmte Immunfunktionen verbunden sein können.

2. Schutz für Haut & Schleimhäute

Beta-Carotin trägt zum Schutz der Haut vor UV-Strahlung bei.
Eine Studie der Universität Düsseldorf zeigt, dass Beta-Carotin bei regelmäßiger Aufnahme einen natürlichen Lichtschutzfaktor von bis zu LSF 2–3 aufbauen kann.
Natürlich ersetzt das kein Eincremen mit Sonnenschutzmittel, wirkt aber ergänzend.

3. Energie für den Körper

Vitamin A, das aus Beta-Carotin entsteht, ist an über 500 Stoffwechselprozessen beteiligt – u. a. an der Bildung von Proteinen und dem Energie-Stoffwechsel.

Top Beta-Carotin Lebensmittel – Die besten natürlichen Quellen

Hier findest du die reichhaltigsten beta Carotin Lebensmittel pro 100 g:

1. Karotten / Möhren

Der Klassiker schlechthin:

  • bis zu 8–10 mg Beta-Carotin
    Karotten sind der Goldstandard für alle, die ihre Beta-Carotin-Zufuhr erhöhen wollen.

2. Spinat & Grünkohl

Auch wenn sie grün sind, enthalten sie reichlich Carotinoide (überdeckt durch Chlorophyll):

  • Grünkohl: ca. 8 mg

  • Spinat: ca. 5 mg

3. Feldsalat

Einer der betacarotinreichsten Salate:

  • 3–4 mg

4. Rote Paprika

Die kräftige Farbe verrät es schon:

  • 3–5 mg Beta-Carotin

5. Aprikosen, Mango & andere orange Obstsorten

Natur pur:

  • Aprikosen: ca. 1–2 mg

  • Mango: ca. 1 mg

6. Kürbis (z. B. Hokkaido)

Wunderbar reich an Carotinoiden:

  • 4–7 mg

Wie nimmt der Körper Beta-Carotin am besten auf?

Ein sehr wichtiger Punkt:
Beta-Carotin ist fettlöslich.

Das bedeutet:
Für eine optimale Aufnahme solltest du Beta-Carotin immer mit etwas gesundem Fett genießen – z. B. Olivenöl, Nüssen, Avocado.

Ein Beispiel:
Karotten + Olivenöl = bis zu 4x höhere Aufnahme.

Gekocht vs. roh?

  • Gekochtes oder püriertes Gemüse setzt Beta-Carotin stärker frei.

  • Der Körper kann es besser verwerten.

Ist Beta-Carotin für alle gleich sicher? – Fakten für Raucher

Hier wird es wichtig:

Raucher sollten kein isoliertes Beta-Carotin aus Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen.

Zwei große Studien – ATBC-Study (Finnland) und CARET-Study (USA) – zeigten:

  • Hohe Dosen (20–30 mg/Tag) synthetisch hergestelltes Beta-Carotin
  • führten bei starken Rauchern zu einer erhöhten Lungenkrebsrate.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät deshalb:
  • keine Nahrungsergänzungsmittel mit isoliertem Beta-Carotin für Raucher
  • Lebensmittel sind jedoch weiterhin sicher und gesund

Für Nichtraucher besteht bei natürlichem Beta-Carotin kein Risiko.

Lebensmittel statt Tabletten: Warum „natürlich“ besser ist

Beta-Carotin aus pflanzlichen Lebensmitteln ist sicher und effizient, denn:

  • es wird nur bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt
  • der Körper reguliert die Umwandlung selbst
  • Überdosierung ist nicht möglich
  • viele Pflanzen enthalten zusätzliche Vitamine (z. B. Vitamin C) und sekundäre Pflanzenstoffe, die synergistisch wirken

Isolierte Supplements können diese perfekt abgestimmte Kombination nicht ersetzen.

Wie viel Beta-Carotin brauche ich?

Die DGE gibt keine eigene Zufuhrempfehlung nur für Beta-Carotin, sondern für Vitamin A insgesamt.
Beta-Carotin kann den Vitamin-A-Bedarf hervorragend decken.

Der Richtwert liegt bei:

  • 0,8–1,0 mg Retinoläquivalent pro Tag
    → Das entspricht etwa 4–6 mg Beta-Carotin täglich durch Lebensmittel.

Ein Teller Karottensalat oder eine Portion Grünkohl deckt das bereits locker ab.

Fazit: Beta-Carotin – das Gold der Natur

Beta-Carotin ist weit mehr als nur ein Farbstoff.
Es ist ein kraftvolles Antioxidans, schützt die Zellen, unterstützt die Sehkraft, stärkt das Immunsystem und liefert eine natürliche Vorstufe von Vitamin A.

Die besten beta carotin Lebensmittel wie Karotten, Grünkohl, Spinat, Feldsalat, Kürbis oder Paprika sollten daher regelmäßig auf deinem Teller landen – idealerweise kombiniert mit etwas gesundem Fett.

  • Für Nichtraucher ist Beta-Carotin aus Lebensmitteln absolut sicher.
  • Raucher sollten dagegen isolierte Beta-Carotinpräparate meiden.
  • Die natürliche Form aus Obst und Gemüse bleibt die beste Wahl.

Mit jedem farbenfrohen Gemüsegericht versorgst du deinen Körper mit echtem Natur-Gold – für mehr Energie, Zellschutz und Vitalität.

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Schön arrangiertes Glas mit fermentiertem Sauerkraut, umgeben von Weißkohl, Salz und Gewürzen; sauberes, helles natürliches Licht, minimalistischer Wellness-Stil, probiotisches Lebensmittel.

Sauerkraut gehört zu den ältesten fermentierten Lebensmitteln der Welt – und erlebt heute ein echtes Comeback. Denn immer mehr Menschen möchten ihre Darmflora gesund halten, Ballaststoffe integriert, essen und ihr Immunsystem stärken. Dabei stellt sich eine Frage besonders oft: Ist Sauerkraut gesund – auch das aus der Dose oder dem Glas?

Die kurze Antwort: Ja – aber nur, wenn es roh und nicht erhitzt ist.
Die lange Antwort? Lies weiter.

Warum ist Sauerkraut so gesund?

(Die wichtigsten Nährstoffe und Vorteile im Überblick)

Sauerkraut entsteht durch den Fermentationsprozess von fein gehobeltem Weißkohl, bei dem sich natürliche Milchsäurebakterien vermehren. Dieser mikrobiologische Vorgang macht fermentierten Kohl länger haltbar, nährstoffreicher und besonders wertvoll für die Verdauung.

1. Probiotische Milchsäurebakterien – Futter für deinen Darm

Rohes oder frisches Sauerkraut enthält Milliarden lebender Mikroorganismen, darunter probiotische Milchsäurebakterien, die sich positiv auf die gesunde Darmflora auswirken.
Diese Bakterien im Darm helfen bei der Verdauung, unterstützen bestimmte Enzyme im Sauerkraut und können Entzündungen reduzieren. Deshalb wirkt sich Sauerkraut positiv auf die Verdauung, die Abwehrkräfte und sogar die geistige Gesundheit aus.

Kein Wunder also, dass Sauerkraut gesund ist – und das nicht erst seit heute.

2. Ein Vitamin-C-Booster – schon früher überlebenswichtig

Bereits Seefahrer nutzten Sauerkraut gegen Skorbut, denn Vitamin C bleibt durch die Fermentation erstaunlich gut erhalten.
100 g Sauerkraut enthalten z. B. etwa 20 mg Vitamin C, rund 30 µg Folsäure, ca. 288 mg Kalium, etwa 14 mg Magnesium und ungefähr 0,6 mg Eisen.

Auch spannend: Durch den Fermentationsprozess steigt die Bioverfügbarkeit vieler Nährstoffe – das heißt, dein Körper kann sie besser aufnehmen.

3. Ballaststoffe für die Verdauung

Sauerkraut ist natürlicherweise ballaststoffreich, was eine gesunde Verdauung unterstützt, langfristig beim Abnehmen hilft und die Blutzuckerwerte stabilisiert.
Deshalb kann Sauerkraut Diabetikern helfen, und viele Menschen nutzen es, um den Darm zu regulieren.

4. Wenig Kalorien – viel Wirkung

Sauerkraut ist extrem kalorienarm. Sauerkraut pro 100 Gramm enthält meist unter 20 kcal – perfekt für eine leichte, nährstoffreiche Ernährung.

Rohes, frisches oder pasteurisiertes Sauerkraut – was ist der Unterschied?

Es gibt drei Hauptvarianten im Supermarkt:

  1. Frisches Sauerkraut aus dem Kühlregal (roh & ungekocht)
  2. Pasteurisiertes Sauerkraut im Glas
  3. Sauerkraut aus der Dose

Und hier wird es wichtig: Nicht jedes Sauerkraut ist fermentiertes Sauerkraut mit lebenden Kulturen.

Frisches Sauerkraut (roh)

→ Beste Wahl für die Darmgesundheit!
Es ist nicht erhitzt, enthält aktive Milchsäure, lebende probiotische Bakterien und alle Enzyme.
Wer die volle gesundheitliche Wirkung möchte, sollte rohes Sauerkraut kaufen oder selbst machen.

Pasteurisiertes Sauerkraut

→ durch Erhitzen abgetötet, dadurch haltbar, aber weniger probiotisch.
Die Fermentation findet zwar statt, aber beim Erwärmen werden die wertvollen probiotischen Bakterien zerstört.
Die Ballaststoffe, Mineralstoffe und ein Teil der Vitamine bleiben jedoch erhalten.

Sauerkraut aus der Dose

→ ähnlich wie pasteurisiertes Sauerkraut
Sauerkraut aus der Dose ist sehr praktisch, lange haltbar und perfekt zum Kochen – aber es enthält kaum lebende Bakterien, da es erhitzt wurde.

Kurz gesagt:
Gesund ist Sauerkraut immer – aber für den Darm ist rohes Sauerkraut am besten.

Ist Sauerkraut gesund – auch wenn man es kocht?

Beim Erhitzen sterben probiotische Bakterien ab – das gilt für:

  • Dosensauerkraut
  • Sauerkraut im Glas
  • erwärmtes, sonst rohes Sauerkraut

ABER:

  • Ballaststoffe bleiben erhalten
  • Mineralstoffe bleiben erhalten
  • viele Vitamine bleiben teilweise enthalten

→ Gekochtes Sauerkraut ist weiterhin nährstoffreich und gesund, aber weniger probiotisch.

Wer beides möchte, kombiniert:
Gekochtes Sauerkraut + 1 Löffel rohes Sauerkraut als Topping
So bleiben die Bakterien lebendig.

Sauerkrautsaft – das unterschätzte Darm-Tonikum

Sauerkrautsaft enthält Milchsäure, Vitamine und Mineralstoffe – sofern er nicht pasteurisiert ist.
Er hilft der Verdauung und gilt als mild abführend. Menschen mit träger Verdauung berichten oft, dass Sauerkraut hilft, wenn andere Hausmittel nicht wirken.

Wie gesund ist Sauerkraut aus dem Supermarkt?

Sauerkraut aus dem Supermarkt ist vollkommen okay – aber es macht einen Unterschied, was du wählst:

Sorte Probiotisch? Gesund? Ideal für die Darmflora?
Rohes frisches Sauerkraut ✔️ ✔️✔️✔️ ⭐⭐⭐⭐⭐
Fermentiertes Sauerkraut aus dem Kühlregal                  ✔️         ✔️✔️                        ⭐⭐⭐⭐⭐
Pasteurisiertes Sauerkraut im Glas                 ❌          ✔️                        ⭐⭐⭐
Sauerkraut aus der Dose                 ❌           ✔️                         ⭐⭐

Fazit:
Für eine gesunde Darmflora sollte man regelmäßig frisches, rohes Sauerkraut essen.
Für Geschmack & Kochen eignet sich Sauerkraut aus der Dose oder dem Glas ebenfalls sehr gut.

Wie viel Sauerkraut sollte man essen?

Für eine positive Wirkung auf die Darmflora empfehlen Experten:
2–3 EL rohes Sauerkraut täglich
Auch 100 Gramm Sauerkraut pro Tag sind unproblematisch und nährstoffreich.

Kann man Sauerkraut einfrieren?

Ja – und dabei bleibt es:

  • monatelang haltbar
  • weiterhin ballaststoffreich
    Aber: Die probiotischen Bakterien überleben das Einfrieren oft nicht vollständig.

Sauerkraut selber machen – einfacher als gedacht

Bei der Herstellung von Sauerkraut brauchst du nur:

  • Weißkohl
  • Salz
  • ein Glas
  • Geduld

Wenn du eigenes Sauerkraut herstellen möchtest, erhältst du:

  • garantiert fermentiertes Sauerkraut
  • reich an Mikroorganismen
  • ohne Zusätze
  • nährstoffreich und gesund

Selbstgemachtes Sauerkraut ist das probiotischste Sauerkraut, das du bekommen kannst.

Fazit: Sauerkraut ist gesund – aber nicht jedes wirkt gleich

Ob roh, fermentiert oder aus der Dose:
Sauerkraut ist fein gehobelter, vergorener Kohl – nährstoffreich und gesund.

Doch für deinen Darm gilt:
Das gesündeste Sauerkraut ist rohes, nicht pasteurisiertes Sauerkraut.
Sauerkraut aus der Dose oder dem Glas ist trotzdem gesund – nur weniger probiotisch.

Wer seine Darmflora gesund halten möchte, sollte regelmäßig fermentiertes, roh belassenes Sauerkraut essen.
Wer einfach ein leckeres, kalorienarmes Gemüse möchte, kann jede Form genießen.

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Flatlay von vitamin-D-reichen Lebensmitteln: Lachs, Hering, Eier, Pilze, Leber, angereicherte Lebensmittel – bunt, sauber, mit hellem natürlichem Licht

Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne seltener scheint, steigt bei vielen Menschen in Deutschland das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel deutlich an. Zwischen Oktober und März reicht die B-Strahlung der Sonne hierzulande nicht aus, damit die Haut genügend Vitamin D bilden kann. Die Folge: Der Körper kann nicht mehr den Großteil dem benötigten Vitamin D selbst herstellen – dabei entstehen normalerweise über 80–90 Prozent der körpereigenen Vitamin-D-Bildung mithilfe von Sonnenlicht.

Ein Vitamin-D-Mangel ist nicht harmlos. Er kann langfristig Knochengesundheit, Muskelkraft, das Immunsystem und verschiedene Stoffwechselvorgänge beeinträchtigen. Doch wie groß ist das Risiko wirklich – und wie kann eine sinnvolle Ernährung in der dunklen Jahreszeit unterstützen?

Warum im Winter so viele Menschen einen Vitamin-D-Mangel haben

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Robert Koch-Institut (RKI) weisen seit Jahren darauf hin, dass große Teile der Bevölkerung im Winter eine mangelhafte Versorgung mit Vitamin D aufweisen. Der Grund dafür ist simpel:

Die UV-Strahlung ist im Winterhalbjahr zu schwach, um ausreichend Vitamin D zu bilden.

So kommt es, dass viele Menschen – besonders jene, die sich selten im Freien aufhalten, im höheren Lebensalter sind oder an chronischen Nierenerkrankungen leiden – ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel haben.

Der Körper kann Vitamin D im Fett- und Muskelgewebe speichern, doch diese Speicher leeren sich im Verlauf der dunklen Jahreszeit. Dadurch sinkt der Vitamin-D-Spiegel, was langfristig gesundheitliche Folgen haben kann.

Wofür Vitamin D im Körper eigentlich gebraucht wird

Vitamin D – genauer gesagt die Gruppe der Calciferole – ist zentral für viele lebenswichtige Prozesse:

  • Aufbau & Erhalt der Knochenmasse
  • Unterstützung des Knochenstoffwechsels
  • Regulation von Calcium und Phosphat
  • Bildung von Proteinen
  • Einfluss auf die Muskelkraft
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Beteiligung an Stoffwechselvorgängen

Fehlt über längere Zeit aktives Vitamin D (Calcitriol), können sich Erkrankungen wie Rachitis (bei Kindern), Osteomalazie oder später Osteoporose entwickeln. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Muskelschwäche oder Bauchkrämpfe zählen zu den relevanten Symptomen eines Mangels.

Wie viel Vitamin D benötigen wir überhaupt?

Die DGE empfiehlt für Erwachsene eine Zufuhr von 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag, wenn keine ausreichende körpereigene Bildung durch Sonnenlicht möglich ist – wie es in Deutschland im Winter häufig der Fall ist.

Doch: Nur wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D.
Das macht die Vitamin d mangel Ernährung im Winter herausfordernd.

Die wichtigsten natürlichen Quellen sind:

Top-Lebensmittel für Vitamin D

  • Seefisch (Lachs, Hering, Makrele) → reichste natürliche Quelle
  • Bestimmte Innereien (z. B. Leber)
  • Eier
  • Speisepilze wie Champignons, Shiitake oder Steinpilze
  • Angereicherte Lebensmittel (z. B. Margarine, Pflanzenmilch oder Frühstücksflocken)

Eine spannende Tatsache:
Studien wie die aus BMC Public Health zeigen, dass selbst eine vitaminreiche Ernährung im Winter nur einen geringen Prozentanteil des tatsächlich benötigten Vitamin D liefert.

Ernährung allein reicht also oft nicht aus – sie ist aber eine wichtige Basis.

Vitamin D durch Sonnenlicht – im Winter kaum möglich

Im Sommerhalbjahr kann der Körper problemlos ausreichend Vitamin D produzieren. Schon 10–20 Minuten Aufenthalt im Freien, am besten mit freien Armen oder Beinen, führen zur Bildung von 25-Hydroxyvitamin-D, der Speicherform im Blut.

Doch im Winter?

  • Die Strahlung der Sonne ist zu schwach.
  • Die Sonnenbestrahlung trifft in einem flachen Winkel auf die Erde.
  • Der Körper kann kaum Eigenproduktion von Vitamin D leisten.

Der Effekt:
Zwischen Oktober und März sinkt bei fast allen Menschen der Vitamin-D-Spiegel – besonders bei denen, die sich ohnehin wenig im Freien aufhalten.

Wie kann Ernährung bei Vitamin-D-Mangel unterstützen?

Auch wenn Ernährung allein selten genügt, kann sie dennoch einen wichtigen Beitrag leisten – besonders wenn man gezielt auf Vitamin-D-reiche und knochenstärkende Lebensmittel achtet.

1. Fisch, Pilze & Eier bewusst integrieren

Gerade fettreicher Seefisch ist ein Muss in der Winterküche, wenn man den Vitamin-D-Spiegel unterstützen möchte.
Auch Pilze enthalten durch UV-Belichtung steigende Mengen Vitamin D.

2. Calcium als Partner von Vitamin D

Vitamin D wird im Körper benötigt, um Calcium und Phosphat aus dem Darm aufzunehmen – beides unersetzlich für eine stabile Knochenmineralisierung.
Daher sollten calciumreiche Lebensmittel unbedingt eingeplant werden:

  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Mandeln
  • Mineralwasser
  • Sesam
  • Hülsenfrüchte

3. Entzündungen reduzieren

Chronische Entzündungen können den Vitamin-D-Stoffwechsel stören.
Daher helfen pflanzliche Lebensmittel, Kurkuma, Omega-3-reiche Speisen und das Meiden stark verarbeiteter Lebensmittel.

4. Bio-Lebensmittel bevorzugen

Pestizidarme Produkte verringern die Belastung für den Stoffwechsel – ein Vorteil für die Vitamin-D-Versorgung.

Wann sind Vitamin-D-Präparate sinnvoll?

Im Winter rät die DGE vielen Menschen, Vitamin-D3 zu einnehmen, vor allem wenn:

  • wenig Sonnenkontakt möglich ist
  • ein Vitamin-D-Mangel bereits festgestellt wurde
  • eine erhöhte Infektanfälligkeit besteht
  • ältere Menschen betroffen sind
  • chronische Erkrankungen vorliegen

Wichtig:
Eine Überdosierung kann gefährlich werden. Deshalb sollte die Einnahme idealerweise nach einer Blutuntersuchung und medizinischer Beratung erfolgen.

Studien wie For Calcium and Vitamin D Intake Guidelines zeigen, dass die richtige Dosierung entscheidend für das präventive Potenzial von Vitamin D ist.

Vitamin-D-Mangel erkennen – typische Symptome

Ein Mangel zeigt sich oft unspezifisch, z. B. durch:

  • Müdigkeit
  • Muskelschwäche
  • erhöhtes Infektrisiko
  • Schlafstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • reduzierte Muskelkraft
  • Knochenschmerzen

In schweren Fällen:
Osteomalazie, Knochenerweichung, starke Schmerzen und erhöhte Bruchgefahr.

Fazit: Ernährung unterstützt – Sonnenlicht und Supplemente oft nötig

Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung kann den Körper in der dunklen Jahreszeit sinnvoll unterstützen.
Doch die Wahrheit lautet:

Der Nährstoffbedarf an Vitamin D wird in der Regel lediglich zu 10–20 % durch die Ernährung gedeckt.
Die Hauptquelle bleibt Sonnenlicht – im Winter jedoch kaum vorhanden.

Daher ist eine Kombination ideal:

  • bewusste Vitamin d mangel Ernährung,
  • regelmäßiger Aufenthalt im Freien,
  • und – wenn sinnvoll – gezielte Vitamin-D-Präparate.

So bleibt der Körper auch in den Wintermonaten ausreichend versorgt und geschützt vor den Folgen eines Mangels.

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Ein warmes Herbstgericht aus Butternut-Kürbis mit Feta und Walnüssen. Goldenes Sonnenlicht fällt auf den Tisch, die Szene leuchtet in natürlichen, warmen Farben und strahlt Ruhe, Genuss und Geborgenheit aus.

Was macht den Butternut Kürbis so besonders?

Der Butternut Kürbis gehört botanisch zu den Moschuskürbissen und besticht durch seine zarte Schale, das butterweiche Fruchtfleisch und den milden, leicht süßlichen Geschmack.
Er enthält reichlich Beta-Carotin, Kalium, Vitamin C, Magnesium und Ballaststoffe – das macht ihn nicht nur farbenfroh, sondern auch gesund und bekömmlich.

100 Gramm Butternut Kürbis liefern gerade einmal rund 45 Kalorien, dafür aber viele wertvolle Nährstoffe, die den Körper in der kalten Jahreszeit stärken.
Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, das Immunsystem, Haut und Augen unterstützt – ein echter Lichtblick im grauen Herbst.

Zubereitung: So gelingt der Butternut Kürbis perfekt

Die Zubereitung ist einfach – mit ein paar Tipps gelingt der Kürbis jedes Mal köstlich:

  1. Waschen, halbieren und Kerne entfernen.
    Den Butternut Kürbis längs halbieren und mit einem scharfen Messer das Kerngehäuse vorsichtig herauslösen.
  2. Richtig schälen oder ungeschält verwenden.
    Die Schale ist essbar, wird aber beim Backen im Ofen oder Anbraten in der Pfanne weich. Für Pürees oder Suppen empfiehlt sich das Schälen – am besten mit einem Sparschäler.
  3. Backen oder braten.
    Den Kürbis in Stücke schneiden, mit Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer würzen und auf einem Backblech mit Kräutern wie Rosmarin oder Thymian bei 200 °C etwa 25 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich ist.

Tipp: Mit etwas Honig, Limettensaft oder Chili verfeinert, entsteht eine unwiderstehliche süß-scharfe Note!

Ein Rezept zum Verlieben – Butternut-Kürbis mit Feta & Walnüssen

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleiner Butternut Kürbis, halbiert und geschält
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 100 g Feta
  • 1 Handvoll Walnüsse, gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

  1. Den Kürbis längs halbieren, Kerne entfernen, in Würfel schneiden.
  2. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern mischen, auf ein Backblech legen und ca. 20 – 25 Minuten backen, bis er weich ist.
  3. In einer Pfanne Zwiebeln anbraten, Walnüsse anrösten, den Feta zerbröseln und alles unter den warmen Kürbis mischen.
  4. Mit etwas Honig beträufeln und warm servieren – ein Löffel voller Sonne! ☀️

Dieses Gericht schmeckt herzhaft, cremig und leicht süß, ist vegetarisch und perfekt als Beilage, Hauptgericht oder warme Bowl.

Butternut-Kürbis-Suppe – sanft, cremig, köstlich

Auch als Kürbissuppe ist der Butternut unwiderstehlich. Zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Curry und Kokosmilch entsteht eine samtige Butternut-Kürbis-Suppe, die von innen wärmt.
Mit Chili wird sie angenehm scharf, mit Limettensaft und Kürbiskernen herrlich frisch und knusprig.

Ein echter Tipp: Die Kerne des Kürbis einfach anrösten – sie sind reich an Eiweiß, Zink und Magnesium und passen wunderbar als Topping.

Warum wir Butternut Kürbis lieben

Er ist nicht nur köstlich und vielseitig, sondern auch ein Stück gelebte Nachhaltigkeit:
Butternut Kürbisse sind langlebig lagerfähig, regional erhältlich und oft aus ökologischem Anbau. Sein mildes Aroma passt zu Kartoffeln, Linsen, Ziegenkäse oder Curry-Gewürzen, lässt sich in der Pfanne, im Ofen oder als Suppe zubereiten und begeistert jedes Mal aufs Neue.

Kurz gesagt: Butternut Kürbis ist ein Geschenk des Herbstes – sanft, nährstoffreich und einfach gut für die Seele.

Fazit

Ob als Suppe, Ofengericht oder vegetarische Füllung – der Butternut Kürbis ist der Inbegriff von Wärme, Genuss und Gesundheit.
Sein zartes Fruchtfleisch, der milde Geschmack und die leuchtende Farbe bringen Sonne auf den Teller – und das mitten im Herbst.

Ein Löffel voller Sonne – und schon schmeckt das Leben ein bisschen goldener. ☀️

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Eine stilvolle Nahaufnahme von geschälten und ungeschälten Hanfsamen in einer rustikalen Holzschale, daneben ein kleiner Holzlöffel, Hanfblätter im Hintergrund, helles Tageslicht, natürliche Farben in Grün, Beige und Creme, organische Texturen, nachhaltige Atmosphäre

Hanfsamen: Gesundheit pur dank Omega-3, Protein und Mineralstoffen

In einer Zeit, in der viele Menschen wieder bewusster essen und nachhaltiger leben möchten, entdecken wir uralte Lebensmittel neu – und eines davon ist besonders bemerkenswert: Hanfsamen. Diese kleinen Kraftpakete aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa) sind ein Geschenk der Natur, reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, hochwertigem Protein und lebenswichtigen Mineralstoffen.

Hanfsamen stehen heute für mehr als nur Ernährung – sie sind ein Symbol für natürliche Gesundheit, Achtsamkeit und eine Zukunft, in der wir wieder auf das hören, was die Natur uns schenkt.

Was macht Hanfsamen so gesund?

Wenn es um Hanfsamen und Gesundheit geht, sprechen wir über ein echtes Superfood mit einer erstaunlichen Dichte an wertvollen Inhaltsstoffen. Schon 100 Gramm geschälter Hanfsamen enthalten rund 32 % hochwertige pflanzliche Proteine, viele essentielle Aminosäuren und etwa 50 % gesunde, ungesättigte Fettsäuren, darunter die wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im idealen Verhältnis.

Dazu kommen zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Eisen, Kalium, Phosphor und Calcium, sowie die Vitamine B1, B2 und E. Diese Kombination macht den Verzehr von Hanfsamen zu einer natürlichen Quelle für Energie, Zellschutz und Stoffwechselkraft.

Der CBD-Gehalt von Speisehanf ist verschwindend gering, was bedeutet, dass Hanfsamen keine psychoaktive Wirkung haben, aber umso mehr wertvolle Nährstoffe liefern. In ihrer Lieferung an essentiellen Fetten, Proteinen und Antioxidantien sind sie kaum zu übertreffen – Hanfsamen bieten also eine reine, pflanzliche Form von Kraft und Vitalität, ganz im Einklang mit der Natur.

  • etwa 32 % hochwertige pflanzliche Proteine,
  • rund 50 % gesunde Fette, vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im optimalen Verhältnis,
  • und eine Fülle an Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Kalium, Phosphor und Calcium.

Hanfsamen sind somit ein rundum nährstoffreiches Lebensmittel, das Herz, Gehirn, Verdauung und Immunsystem gleichermaßen unterstützt – und das auf völlig natürliche Weise.

Omega-3, Omega-6 und die Herzgesundheit

Hanfsamen enthalten die essenzielle Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) und die Omega-6-Fettsäure Linolsäure, beides Fette, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Besonders bemerkenswert: das nahezu perfekte Verhältnis von 3:1 zwischen Omega-6 und Omega-3.

Diese Balance wirkt entzündungshemmend, kann den Blutdruck regulieren und die Herzgesundheit fördern.
Studien zeigen, dass eine Ernährung mit ausreichend ungesättigten Fettsäuren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken kann.

Zudem unterstützen diese Fettsäuren die Bildung körpereigener Prostaglandine, hormonähnlicher Stoffe, die Entzündungen lindern und den Stoffwechsel regulieren.

Pflanzliches Protein mit allen essenziellen Aminosäuren

Hanfsamen sind eine der besten pflanzlichen Proteinquellen überhaupt – und enthalten alle neun essenziellen Aminosäuren, die unser Körper zum Aufbau von Muskeln, Zellen und Enzymen benötigt.

Im Gegensatz zu vielen anderen pflanzlichen Proteinen sind Hanfproteine besonders leicht verdaulich. Das macht sie zu einem idealen Lebensmittel für Vegetarier, Veganer und alle, die auf natürliche, pflanzliche Ernährung setzen.

Schon ein bis zwei Esslöffel Hanfsamen täglich liefern spürbar mehr Energie und fördern die Regeneration nach körperlicher oder geistiger Belastung.

Wertvolle Mineralstoffe für Nerven, Muskeln und Immunsystem

Neben Eiweiß und gesunden Fettsäuren liefern Hanfsamen eine Fülle an Mineralstoffen und Spurenelementen.

  • Magnesium unterstützt Muskeln und Nerven
  • Eisen trägt zur Blutbildung bei
  • Zink und Vitamin E schützen die Zellen vor oxidativem Stress
  • Phosphor und Calcium stärken Knochen und Zähne

Diese Kombination macht Hanfsamen zu einem natürlichen Multivitamin – rein pflanzlich, nachhaltig und vollkommen legal. Der THC-Gehalt liegt bei Speisehanf selbstverständlich bei 0 %, also ohne jede berauschende Wirkung.

Nachhaltig, ökologisch und regional angebaut

Immer mehr Hanf wird heute regional und ökologisch angebaut – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Hanfpflanze ist robust, benötigt kaum Pestizide oder Dünger und verbessert sogar die Bodenqualität.

Damit steht Hanf für eine nachhaltige Landwirtschaft, die Mensch und Natur in Einklang bringt.
Jeder Löffel Hanfsamen ist also auch ein Beitrag zu einer bewussteren und umweltfreundlicheren Ernährung.

So vielseitig lassen sich Hanfsamen genießen

Hanfsamen lassen sich wunderbar in den Alltag integrieren:

  • als Topping für Salate, Müsli oder Porridge,
  • beim Backen von Brot, Keksen oder Energieriegeln,
  • im Smoothie oder Joghurt,
  • oder als feines Hanfsamenöl über Gemüse und Pasta.

Geschälte Hanfsamen schmecken mild-nussig, ungeschälte liefern zusätzlich wertvolle Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung. Beim Erhitzen sollte man vorsichtig sein: Die empfindlichen Fettsäuren mögen keine hohen Temperaturen – besser zum Schluss hinzufügen oder kalt genießen.

Hanfsamen & Gesundheit – ein Blick in die Zukunft

Hanfsamen stehen für eine Rückkehr zur Einfachheit und Natürlichkeit. Sie erinnern uns daran, dass die Natur alles bereithält, was unser Körper braucht – wir müssen es nur wieder wertschätzen.

Mit ihrem Reichtum an Omega-3-Fettsäuren, pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und Mineralstoffen sind Hanfsamen ein echtes Symbol für ganzheitliche Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Vielleicht liegt genau darin die Zukunft unserer Ernährung: weniger künstlich, mehr Natur, mehr Bewusstsein.

Vom Anbau bis zum Hanföl – natürliche Qualität mit wertvollen Inhaltsstoffen

Die Canna­bis­pflanze, aus der Hanfsamen gewonnen werden, gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Heute erfolgt der Anbau überwiegend ökologisch und rechtlich kontrolliert, denn die für die Ernährung bestimmten Sorten enthalten kein THC und sind damit völlig unbedenklich.
Aus den Samen entsteht auch das hochwertige Hanföl, das reich an ungesättigten Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure (ALA), Gamma-Linolensäure (GLA) und sogar kleinen Mengen an DHA ist – Fettsäuren, die als essentiell gelten, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.
Diese Kombination aus wertvollen Inhaltsstoffen, Spurenelementen und Antioxidantien macht Hanfsamen und Hanföl zu einem echten Superfood, das sowohl in der täglichen Nahrung als auch zur gezielten Ergänzung eine bereichernde Rolle spielt.

Vielseitig, reichhaltig und therapeutisch interessant

Ob ungeschält oder geschält – Hanfsamen lassen sich vielseitig verwenden: in Müslis, Salaten, beim Braten, Backen oder sogar als Topping im Dessert. Schon ein bis zwei Esslöffel täglich genügen, um von ihrem hohen Nährstoffgehalt und den essentiellen Aminosäuren zu profitieren.
Ihr feiner, nussiger Geschmack passt zu fast jeder Speise und macht sie zu einer reichhaltigen Ergänzung jeder ausgewogenen Ernährung.
Auch in der therapeutischen Ernährung finden Hanfsamen zunehmend Beachtung, da ihre Fettsäurezusammensetzung, der geringe CBD-Gehalt und die sanfte Wirkung auf den Stoffwechsel das allgemeine Wohlbefinden fördern können.
Wichtig ist dabei die richtige Dosierung – kleine Mengen regelmäßig verzehrt, entfalten die beste Wirkung und versorgen den Körper langfristig mit allem, was Hanf­samen bieten: reine, natürliche Energie aus der Kraft der Pflanzen.

Fazit

Hanfsamen = Gesundheit pur.
Sie sind reich an Omega-3, Protein, Ballaststoffen und Mineralstoffen, unterstützen Herz, Gehirn, Verdauung und Immunsystem – und verbinden dabei Gesundheit, Nachhaltigkeit und Genuss auf natürliche Weise.

Ein kleiner Samen – und doch ein großes Stück Zukunft.

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Nahaufnahme einer Schüssel mit warmem Haferbrei (Porridge) mit Apfelstückchen, Zimt und Walnüssen, goldener Löffel daneben, warme Cremetöne, natürlicher Lichteinfall von der Seite, weiche Unschärfe.

Wohlfühlen beginnt am Morgen – Warmes Frühstück: der perfekte Start in einen achtsamen Tag

Wenn draußen der Frost an den Fenstern glitzert und der Tag nur zögerlich erwacht, gibt es kaum etwas Wohltuenderes als ein warmes Frühstück. Es nährt, wärmt von innen und schenkt uns Energie – nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Doch wusstest du, dass ein warmes Frühstück laut Ernährungswissenschaft und traditioneller Medizin tatsächlich gesünder für Verdauung, Stoffwechsel und Energiehaushalt ist, als ein kaltes?

Warum warm frühstücken so gut tut

Ein warmes Frühstück – egal ob süß oder herzhaft – bereitet unseren Körper optimal auf den Tag vor. Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages, weil es das Verdauungsfeuer („Qi“) stärkt und die Energieversorgung anregt. Kalte Speisen wie Joghurt, Smoothies oder Brot direkt aus dem Kühlschrank müssen vom Körper erst aufgewärmt werden, was Energie kostet und die Verdauung verlangsamt.

Auch moderne Ernährungswissenschaft bestätigt diesen Ansatz: Warme Mahlzeiten am Morgen unterstützen den Stoffwechsel, halten den Blutzuckerspiegel stabil und beugen Heißhungerattacken vor.

Wie Forschende der Harvard School of Public Health herausgefunden haben, bleiben Menschen, die regelmäßig ein ballaststoffreiches, warmes Frühstück wie Haferbrei oder Porridge essen, länger satt und neigen im Laufe des Tages seltener zu Heißhunger oder Zwischenmahlzeiten.

Hafer, Hirse & Co – die Basis für ein gesundes warmes Frühstück

Ob Haferflocken, Hirse, Amaranth, Dinkel oder Quinoa – warme Getreidebreie sind wahre Powerfoods. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Eiweiß, Magnesium, Vitamin B1 und B6 sowie Antioxidantien. Besonders Hafer punktet durch Beta-Glucane, lösliche Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel regulieren, den Cholesterinspiegel senken und die Verdauung fördern.

Wer regelmäßig warm frühstückt, spürt schnell den Unterschied: weniger Völlegefühl, eine ausgeglichene Verdauung und ein konstantes Energielevel über Stunden.

Tipp: Ein warmer Haferbrei (Porridge) mit einer Prise Salz, etwas Zimt, Apfelstückchen und Nussmus ist nicht nur lecker, sondern liefert langanhaltende Energie.

Süß, herzhaft oder exotisch – die Vielfalt warmer Frühstücksideen

Ein warmes Frühstück ist alles andere als eintönig. Es lässt sich wunderbar variieren – süß, deftig, glutenfrei oder pflanzlich. Hier einige Ideen für deinen Frühstückstisch:

Süße Varianten:

  • Warmes Porridge mit Apfel, Zimt und Ahornsirup – klassisch, aromatisch und sättigend.
  • Schoko-Porridge mit Banane und Nussmus – für Schokofans, die gesund genießen wollen.
  • Hirsebrei mit Kurkuma, Kokosmilch und frischen Früchten – reich an Antioxidantien.
  • Milchreis mit Lebkuchengewürz – perfekt für kalte Tage.

Herzhafte Varianten:

  • Herzhafter Frühstücksbrei mit Hirse, Spinat und Bergkäse – deftig und eiweißreich.
  • Warmer Quinoa-Salat mit Kichererbsen, Champignons und Kürbiskernen – pflanzlich, proteinreich und leicht.
  • Rührei mit Gewürzen verfeinert und lauwarmem Dinkelbrei als Beilage – ideal für den Energie-Kick am Morgen.

Warmes Frühstück & Verdauung – wohltuend von innen

Wer regelmäßig warm frühstückt, tut seiner Verdauung spürbar Gutes. Studien und ernährungsmedizinische Beobachtungen zeigen, dass Menschen, die morgens eine warme Mahlzeit zu sich nehmen, oft über eine bessere Darmaktivität und eine ausgeglichenere Darmflora verfügen.

Der Grund liegt in der Wärme selbst: Sie regt die Durchblutung der Verdauungsorgane an und aktiviert jene Enzyme, die für eine effiziente Nährstoffaufnahme notwendig sind. Dadurch können Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente besser verwertet werden.

Zudem sind warme Speisen sanfter für Magen und Darm – ideal für alle, die empfindlich auf kalte Milchprodukte oder Rohkost reagieren. Besonders Haferbrei oder Getreidebrei, zubereitet mit pflanzlicher Milch und verfeinert mit Zimt, Kurkuma oder Ingwer, entfalten eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Sie unterstützen die natürliche Regulation der Verdauung und stärken gleichzeitig das Immunsystem – ein echter Energie- und Wohlfühlmoment am Morgen.

Ein Ritual für Körper und Seele

Ein warmes Frühstück ist weit mehr als eine Mahlzeit – es ist ein Moment der Achtsamkeit. Der Duft von Zimt, das leise Köcheln im Topf, der erste warme Löffel – all die signalisierte Ruhe, Geborgenheit und einen sanften Start in den Tag. Gerade an kalten Tagen schenkt uns ein warmer Frühstücksbrei ein Gefühl von Balance. Es lohnt sich, sich diese kleine Auszeit zu gönnen, anstatt hastig zu essen oder ganz aufs Frühstück zu verzichten.

Fazit: Warm frühstücken lohnt sich!

Ein warmes Frühstück ist nicht nur gesund, sättigend und gut für die Verdauung, sondern stärkt auch das Immunsystem, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und schenkt anhaltende Energie. Ob Haferbrei, Porridge, Quinoa oder Hirse – warm frühstücken bedeutet, Körper und Geist liebevoll in den Tag zu begleiten. Mit einem duftenden Porridge, verfeinert mit Zimt, Apfel und Nüssen, beginnt jeder Tag ein kleines Stück schöner.

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Frisch angerichteter Pak Choi auf einem hellen Holztisch, mit glänzenden grünen Blättern und weißen Stielen, daneben frischer Ingwer, Knoblauch und Sesamsamen, natürliches Licht, modernes Food-Styling, asiatisches Flair

Pak Choi gesund & lecker: Nährwerte, Zubereitung und Tipps

Pak Choi – auch Chinesischer Senfkohl genannt – gehört zu den vielseitigsten und gesündesten Gemüsesorten Asiens. Das zarte, grüne Kohlgewächs mit seinen hellen Stielen und den sattgrünen Blättern erinnert optisch an Mangold oder Chinakohl, ist aber milder im Geschmack und besonders knackig, wenn es frisch zubereitet wird.

Herkunft und Anbau

Der Name Pak Choi bedeutet übersetzt so viel wie „weißes Gemüse“ – und das passt perfekt zu seinen hellen Stielen und grünen Blättern. Er stammt ursprünglich aus China, wo er seit Jahrhunderten als typisches asiatisches Gemüse gilt. Heute wird er auch in Europa, insbesondere in den Niederlanden und zunehmend in Deutschland, angebaut.

Man könnte sagen, Pak Choi fühlt sich dort am wohlsten, wo das Klima eher mild und feucht ist. Besonders gut gedeiht er in der Übergangszeit zwischen Mai und September, da er keine extreme Hitze verträgt. Der Anbau ist auch im eigenen Garten möglich, wenn man auf einen lockeren, nährstoffreichen Boden achtet und regelmäßig gießt.

Die Aussaat erfolgt am besten direkt ins Beet – etwa sechs bis acht Wochen vor der geplanten Ernte. Wer alles richtig macht, kann sich schon nach kurzer Zeit über knackig-frischen Pak Choi freuen.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Pak Choi ist nicht nur lecker, sondern auch ausgesprochen gesund. Er enthält kaum Kalorien, dafür viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Besonders erwähnenswert sind:

  • Vitamin C: stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Kalzium: wichtig für starke Knochen und Zähne.
  • Folsäure und Kalium: unterstützen Herz und Kreislauf.

Als Mitglied der Kreuzblütler enthält Pak Choi außerdem wertvolle Senföle, die für seinen leicht würzigen Geschmack verantwortlich sind. Diese natürlichen Pflanzenstoffe zählen zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen und haben eine antibakterielle sowie entzündungshemmende Wirkung. Studien deuten darauf hin, dass Senföle die Abwehrkräfte stärken und möglicherweise sogar das Wachstum schädlicher Bakterien hemmen können.

Unser Tipp: Durch schonendes Garen bleiben diese wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten – deshalb lohnt es sich, Pak Choi nur kurz zu dämpfen oder zu blanchieren, damit die Senföle und Vitamine bestmöglich erhalten bleiben.

Zubereitung – roh oder gekocht?

Pak Choi lässt sich sowohl roh als auch gegart genießen. In Salaten bringt er eine frische, leicht senfige Note, während er in warmen Gerichten wunderbar mild schmeckt.

Wichtig: Die Blattrippen und Stiele brauchen beim Kochen etwas länger als die zarten Blätter – also am besten zuerst kurz anbraten. Pak Choi gart schnell, meist reichen schon zwei bis fünf Minuten, sonst wird er matschig.

Beliebte Zubereitungsarten sind:

  • Wok-Gerichte mit Ingwer, Knoblauch, Sojasauce und einem Hauch Sesam
  • leichte Suppen oder asiatische Eintöpfe
  • kurz blanchiert als Beilage zu Fisch oder Tofu

Tipp: Nach dem Kauf die Blätter in ein feuchtes Tuch wickeln – so bleibt das Gemüse frisch und knackig für mehrere Tage.

Die besten Pak-Choi-Sorten für Küche & Garten

  • Sortenvielfalt: Es gibt tatsächlich mehrere Sorten von Pak Choi. Die klassische Sorte hat grüne Blätter mit weißen Stielen. Daneben gibt es auch rote oder violette Varianten (z. B. Red Pak Choi oder Purple Choy), die durch Anthocyane gefärbt sind und leicht würziger schmecken. ✔️

  • Anbau & Wärme: Pak Choi ist ein sogenannter Kohl aus der Familie der Kreuzblütler und wächst am besten bei milder Wärme (zwischen 15 – 20 °C). Zu große Hitze oder Trockenheit führen zum Schossen (vorzeitige Blütenbildung). ✔️

  • Empfehlung: Für den Anbau in Mitteleuropa eignen sich frühreife, kompakte Sorten wie Taisai, Joi Choi oder Shanghai Green. Diese sind robust, wachsen auch bei wechselhaften Temperaturen gut und werden gerne empfohlen für Garten oder Gewächshaus. ✔️

Pak Choi einfrieren oder lagern?

Wer länger Freude an seinem Gemüse haben möchte, kann Pak Choi auch einfrieren. Dazu kurz in heißem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und portionsweise einfrieren. So bleiben Farbe und Nährstoffe erhalten.

Fazit: Ein echtes Allround-Talent

Pak Choi ist ein vielseitiges, asiatisches Gemüse, das sich perfekt für eine gesunde, leichte Küche eignet. Ob roh im Salat, gedünstet im Wok oder in einer wärmenden Suppe – dieses grüne Blattgemüse liefert wertvolle Nährstoffe und bringt Abwechslung auf den Teller.

Wer frische, regionale Qualität sucht, sollte beim Einkauf auf feste Stiele und sattgrüne Blätter achten – so erkennt man, dass das Gemüse richtig frisch ist.

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