Kinderessen

Kinderessen – Ernährungserziehung; Kinder brauchen Vorbilder

In der heutigen Zeit, wo Übergewicht, Diabetes und Karies immer öfter im Zusammenhang mit Erziehung erwähnt werden, hat Ernährungserziehung im Kinderessen eine besondere Bedeutung erlangt.

Gerade in unserem von Technologie bestimmten Alltag, wird es leicht übersehen, wie wichtig nicht nur eine ausgewogene Ernährung, sondern vor allem auch ein angemessenes Vorbild für gesundes Essen ist.

Kindern richtig essen beibringen benötigt vor allen Dingen Zeit, wenn nun beide Elternteile berufstätig sind, wird es oft der Kinderbetreuung überlassen, sich der Ernährungserziehung der Kleinen anzunehmen, wobei nicht beachtet wird, welche Rolle die Familie dabei spielen kann.

Der richtige Umgang mit Bio-Ernährung im Kinderessen

Obwohl unser Geschmackssinn genetisch vorbestimmt ist, lernen Babys schon von Geburt an, ihre Essvorlieben denen Ihrer Eltern anzupassen.

Richtige Ernährung ist somit eindeutig Sache der Erziehung, und das beginnt schon beim gemeinsamen Einkaufen. Was im Einkaufswagen landet, spielt dabei eine große Rolle.

Werden eher frische Bio – Lebensmittel ausgesucht oder doch mehr Fertiggerichte?
Je nachdem, wie sie es gewohnt sind, werden Kinder ihr Essverhalten später beibehalten.

Auch beim gemeinsamen Kochen fungieren Eltern als wichtiges Vorbild.

Wenn zu Hause regelmäßig mit frischen Bio-Lebensmitteln gekocht wird, lernen die Kids auch hier essentielle Fähigkeiten.

Gemeinsames Essen am Familientisch

War es erst vor wenigen Jahrzehnten noch ganz normal mit der Familie gemeinsam die Mahlzeiten einzunehmen, ist es für viele Familien heutzutage oft schwierig die Zeit zu finden, miteinander am Tisch zu essen.

Studien haben jedoch gezeigt, dass es ausschlaggebend ist, dass Kinder mindestens einmal am Tag mit einem Erwachsenen zusammen essen. Das stärkt nicht nur die Verbundenheit, sondern auch ein positives Essverhalten.

Doch da es für die Kleinen oft schwer ist, sich auf ihren Teller zu konzentrieren, fällt es ihnen nicht immer leicht, sich satt zu essen. Dies kann dazu führen, dass sie noch hungrig den Tisch verlassen und mehrere Snacks brauchen, um über den Tag zu kommen. Darüber hinaus sind sie Gewohnheitstiere, die es lieben, wenn jeder Tag gleich abläuft. Hier können regelmäßige Bio-Mahlzeiten dabei helfen, den Tagesablauf besser zu strukturieren.

Weil Eltern eine wesentliche Rolle in der Ernährungserziehung ihrer Kinder spielen, bestimmen sie auch, was ihr Nachwuchs bevorzugt isst. Gibt es zu Hause viel Bio-Gemüse und Bio-Obst, und sehen die Kleinen, dass Mama und Papa auch viel davon essen, so werden sie es ebenfalls tun. Aber Vorsicht! Kommt stattdessen öfter mal Junkfood auf den Teller, wird dies ebenso erlernt.

Richtige Zwischenmahlzeiten

Zwischenmahlzeiten sollten nährreich sein und viel Energie liefern. Frische Bio-Früchte bilden beispielsweise eine ideale Jause, aber auch rohes Gemüse schmeckt sogar schon Kleinkindern sehr gut, wenn sie es immer wieder einmal angeboten bekommen.
Dabei ist zu beachten, dass manche Lebensmittel vorerst sogar bis zu zwölfmal angeboten werden müssen, bevor sie angenommen werden.

Fazit
Tatsache ist, um so öfter mit gesunden Bio-Lebensmitteln in Kontakt gekommen und eine positive Esskultur vorgezeigt wird, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich ein gesundheitsbewusstes Essverhalten entwickelt.