Warum Wurzelgemüse in der kalten Jahreszeit auf den Teller gehört
Wenn draußen die Tage kürzer werden, wächst auf den Feldern nur noch wenig Frisches. Umso wichtiger wird Gemüse, das im Herbst geerntet wird, sich gut lagern lässt und den ganzen Winter über verfügbar ist. Genau das leistet Wurzelgemüse: Karotten, Pastinaken, Rote Bete, Sellerie, Petersilienwurzel oder Schwarzwurzeln sind klassisches Wintergemüse und liefern Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu einer Jahreszeit, in der das Angebot an regionalem Gemüse sonst überschaubar ist.
Ist Wurzelgemüse gesund? Die kurze Antwort lautet: Ja, als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung. Die meisten Sorten sind von Natur aus fettarm, enthalten komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe und bringen je nach Sorte unterschiedliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe mit. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, was Wurzelgemüse eigentlich ist, welche Sorten es gibt, was die einzelnen Sorten auszeichnet und wie wir bei mybioco saisonales Bio-Gemüse im Catering für Unternehmen, Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung einsetzen.
Was ist Wurzelgemüse? Definition und Liste der wichtigsten Sorten
Als Wurzelgemüse bezeichnet man Gemüse, bei dem nicht Blätter oder Früchte, sondern der unterirdische, verdickte Teil der Pflanze gegessen wird. In dieser Rübe, Wurzel oder Knolle speichert die Pflanze Wasser und Nährstoffe für die nächste Wachstumsphase. Das macht Wurzelgemüse besonders gehaltvoll und gut lagerfähig. Im Küchenalltag zählt man neben echten Speicherwurzeln wie Karotten oder Pastinaken meist auch Knollen wie Knollensellerie oder Radieschen dazu.
Welche Wurzelgemüse gibt es? Zu den bekanntesten Sorten gehören:
- Karotten, auch Möhren und in Bayern Gelbe Rüben genannt
- Rote Bete, auch Rote Rübe oder Rote Beete
- Pastinaken
- Petersilienwurzel
- Knollensellerie, auch Selleriewurzel oder Sellerieknolle
- Schwarzwurzeln
- Steckrüben
- Rettich und Radieschen
- Süßkartoffeln, die botanisch ebenfalls zu den Speicherwurzeln zählen
Viele dieser Sorten haben in Deutschland genau dann Saison, wenn es kalt wird. In unserem Bio-Saisonkalender für Obst und Gemüse finden Sie für den Januar unter anderem Gelbe Rübe, Pastinake, Rote Bete, Schwarzwurzel, Sellerie und Steckrübe.
Ist Wurzelgemüse gesund? Die Sorten im Überblick
Jede Sorte hat ihr eigenes Profil. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Inhaltsstoffe die bekanntesten Wurzelgemüse mitbringen und wofür der Körper diese Nährstoffe braucht. Wichtig dabei: Einzelne Lebensmittel heilen keine Krankheiten. Ihr Wert liegt in einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung, zu der Wurzelgemüse einen guten Beitrag leistet.
Karotten: Beta-Carotin und Ballaststoffe
Karotten gehören zu den bekanntesten Lieferanten von Beta-Carotin. Der Körper wandelt diesen Pflanzenfarbstoff bei Bedarf in Vitamin A um. Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft und normaler Haut bei und ist an der Funktion des Immunsystems beteiligt.
Beta-Carotin besser verfügbar: Da Beta-Carotin fettlöslich ist, nimmt der Körper es besser auf, wenn Karotten mit etwas Öl oder Butter zubereitet werden, etwa gedünstet oder im Ofen geröstet.
Ballaststoffe: Karotten liefern Ballaststoffe.
Vielseitig: Ob roh als Rohkost, im Salat, als Suppe oder als Ofengemüse: Karotten passen in fast jedes Gericht und sind bei Groß und Klein beliebt.
Rote Bete: Folsäure, Nitrat und Betanin
Rote Bete, auch Rote Rübe genannt, fällt zuerst durch ihre intensive Farbe auf. Verantwortlich dafür ist der Farbstoff Betanin, ein sekundärer Pflanzenstoff mit antioxidativen Eigenschaften. Die Nährwerte der Roten Bete sind typisch für Wurzelgemüse: wenig Fett, überwiegend Kohlenhydrate, dazu Ballaststoffe und ein vergleichsweise niedriger Kaloriengehalt.
Folsäure: Rote Bete enthält Folat, ein B-Vitamin, das für Zellteilung und Blutbildung gebraucht wird. In der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure besonders wichtig.
Natürliche Nitrate: Rote Bete enthält Nitrat. Studien untersuchen, wie sich nitratreiches Gemüse auf Blutdruck und Ausdauerleistung auswirkt, weshalb Rote-Bete-Saft auch bei Sportlerinnen und Sportlern beliebt ist.
Mineralstoffe: Neben Kalium liefert Rote Bete auch etwas Eisen. Für eine pflanzliche Ernährung ist sie damit ein sinnvoller Baustein, ersetzt aber keine gezielte Eisenversorgung.
In der Küche: Rote Bete schmeckt roh geraspelt im Salat, gekocht, im Ofen gebacken oder als Saft. Ihr süßlich-erdiger Geschmack passt gut zu Meerrettich, Apfel, Walnüssen und Ziegenkäse.
Süßkartoffeln: Beta-Carotin und komplexe Kohlenhydrate
Süßkartoffeln sind trotz ihres Namens nicht eng mit der Kartoffel verwandt: Sie gehören zu den Windengewächsen, die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen. Die orangefarbenen Sorten zählen zu den reichsten pflanzlichen Quellen für Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A.
Komplexe Kohlenhydrate: Süßkartoffeln liefern Stärke und Ballaststoffe und eignen sich damit gut für ein vollwertiges warmes Mittagessen.
Unkompliziert in der Zubereitung: Als Ofengemüse, Püree, Suppe oder in Bowls lassen sich Süßkartoffeln vielseitig einsetzen und harmonieren gut mit anderen Wurzelgemüsen.
Pastinake: Ballaststoffe und mild-süßer Geschmack
Pastinaken waren lange fast vergessen und haben in den letzten Jahren ein Comeback erlebt. Sie schmecken mild, leicht süßlich und nussig und sind deshalb auch bei Kindern beliebt.
Ballaststoffe: Pastinaken enthalten reichlich Ballaststoffe.
Vitamine und Mineralstoffe: Pastinaken liefern unter anderem Vitamin C, Folat und Kalium.
In der Küche: Klassisch als cremige Pastinakensuppe, als Püree oder zusammen mit Karotten im Ofen geröstet.
Knollensellerie: Ist Selleriewurzel gesund?
Knollensellerie, auch Selleriewurzel oder Sellerieknolle genannt, wird oft unterschätzt. Dabei bringt er ein kräftiges, würziges Aroma in Suppen, Eintöpfe und Pürees und ist ein fester Bestandteil des klassischen Suppengemüses.
Wenig Kalorien, viel Geschmack: Knollensellerie hat einen hohen Wasseranteil und vergleichsweise wenig Kalorien.
Vitamin K und Mineralstoffe: Sellerie enthält Vitamin K, das zur normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt, sowie Kalium und Phosphor.
Sekundäre Pflanzenstoffe: Sellerie enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, deren Wirkung im Körper wissenschaftlich untersucht wird. Bitte beachten Sie: Sellerie gehört zu den Lebensmitteln, die häufig Allergien auslösen, und ist deshalb kennzeichnungspflichtig.
Radieschen und Rettich: frische Schärfe mit Vitamin C
Radieschen und Rettich gehören zur Familie der Kreuzblütler. Ihre typische Schärfe stammt von Senfölen, die beim Kauen entstehen.
Vitamin C: Radieschen und Rettich enthalten Vitamin C, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
Leicht und knackig: Mit ihrem hohen Wasseranteil sind sie eine erfrischende Ergänzung für Salate, Bowls und Brotzeiten. Rettich ist zudem gut lagerfähig und hat in den Wintermonaten Saison.
Petersilienwurzel: würzig, mit Vitamin C und Kalium
Die Petersilienwurzel sieht der Pastinake ähnlich, schmeckt aber kräftiger und erinnert an Petersilie. Sie gibt Brühen und Suppen ein feines, würziges Aroma.
Vitamine und Mineralstoffe: Petersilienwurzel enthält Vitamin C, Vitamin K sowie Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium.
Ballaststoffe: Wie die meisten Wurzelgemüse liefert sie Ballaststoffe.
Kalium: Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Eine kaliumreiche, gemüsebetonte Ernährung ist deshalb ein Baustein für einen gesunden Lebensstil.
Wurzelgemüse im Bio-Catering von mybioco
Wer Teams und Belegschaften saisonal verpflegt, kommt in der kalten Jahreszeit an Wurzelgemüse kaum vorbei. Unsere Gerichte kochen wir mit 100 % Bio-Zutaten, saisonal und regional, wann immer möglich. Ausgenommen ist nur Fisch aus Wildfang, der MSC-zertifiziert ist. Kontrolliert werden wir durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006.
Saisonal und regional: Wintergemüse aus Bio-Anbau
Saisonal bedeutet, dass ein Gemüse zu der jeweiligen Zeit hier in Deutschland geerntet wird. Im Winter sind das vor allem Wurzel- und Kohlgemüse, die im Herbst eingelagert werden und bis ins Frühjahr reichen. Wer sich danach richtet, kocht mit Zutaten, die gerade zur Jahreszeit passen, statt auf weit gereiste Ware zurückzugreifen. Welche Sorten in welchem Monat Saison haben, zeigt unser Bio-Saisonkalender für jeden Monat des Jahres.
Business Lunch und Firmen-Catering: wärmende Gerichte fürs Büro
An kalten Tagen ist ein warmes Gericht mit Wurzelgemüse eine gute Wahl für die Mittagspause zwischen Meetings und Workshops, etwa als Ofengemüse, Eintopf oder cremige Suppe. Über unser Bio Business Lunch und Firmen-Catering liefern wir Business Lunches und Meeting-Catering pünktlich im Raum München direkt zu Ihnen ins Büro. Die Bio-Menüs wechseln jede Woche, so bleibt der Speiseplan auch über die Wintermonate abwechslungsreich. Welche Gerichte zu Ihrem Anlass, Ihrem Zeitfenster und den Ernährungswünschen Ihres Teams passen, sprechen wir gern mit Ihnen ab.
Kantine und Gemeinschaftsverpflegung: gut planbar das ganze Jahr
In der Gemeinschaftsverpflegung zählt, dass eine Zutat auch in großen Mengen gleichbleibend gut gelingt. Wurzelgemüse ist robust und lange lagerfähig und erfüllt diese Anforderung besonders gut. Für unser Bio Kantinen-Catering für Unternehmen kochen wir frisch in der eigenen Bio-Großküche, die bis zu 3.000 Mahlzeiten pro Tag zubereiten kann. Wo es der Ablauf im Betrieb verlangt, arbeiten wir mit Cook-and-Chill-Konzepten: Die Speisen werden gekocht, schnell heruntergekühlt und vor Ort wieder erwärmt.
Kita und Schule: Gemüse, das Kindern schmeckt
Mild-süße Sorten wie Karotten, Pastinaken oder Süßkartoffeln kommen bei Kindern meist gut an. Mit unserem Bio-Kinderessen für Kita und Schule beliefern wir Kindergärten, Schulen und Horte. Die Gerichte bestehen zu 75 % aus frischem Obst und Gemüse, und Wurzelgemüse ist dafür in den Wintermonaten eine naheliegende Grundlage.
Fazit: Wurzelgemüse ist gesund, saisonal und gut planbar für die Verpflegung im Winter
Wurzelgemüse bringt Abwechslung, Farbe und wertvolle Nährstoffe in die kalte Jahreszeit. Ob Karotten, Rote Bete, Pastinaken oder Knollensellerie: Jede Sorte hat ihr eigenes Profil, und gemeinsam bilden sie eine solide Grundlage für eine ausgewogene, gemüsebetonte Ernährung. Für Unternehmen bedeutet saisonales Wurzelgemüse aus Bio-Anbau ein vollwertiges warmes Mittagessen, das schmeckt und zu einer nachhaltigen Verpflegung passt.
Sie möchten Ihr Team mit saisonalem Bio-Essen versorgen? Ob Business Lunch, Meeting-Catering oder Kantinenverpflegung: Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot. Mehr über unser Bio Catering in München erfahren Sie auf unserer Leistungsseite.
Rufen Sie uns an unter +49 89 200 62 64 5 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.







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